Ölabsauggeräte
Der saubere Ölwechsel mit einem Ölabsauggerät
Wo
Maschinen und Motoren im Einsatz sind wird in der Regel auch Öl verwendet.
Öl welches die Schmierfähigkeit der beweglichen Teile sichert, da diese
sonst trocken laufen würden. Es gibt Maschinen und Motoren mit einem Fassungsvermögen
von fünf Tonnen Schmieröl, um die Gleitfähigkeit zu erhalten. Auch hier
wird das Öl einmal alt und verbraucht. Ein Ölwechsel dieser Größenordnung
ist natürlich nicht mit einem normalen Ölabsauggerät zu bewältigen. Hier
wird das Öl über Förderleitungen abgepumpt. Die meisten Ölwechsel finden
im Fahrzeugbereich mit unterschiedlicher Anwendung statt. Das Altöl kann
mittels einer Ölablassschraube in eine Altölwanne fließen und wird anschließend
in einem Altölfass entsorgt. Die andere gebräuchlichste Methode ist ein
Ölabsauggerät, welches das alte Öl aus dem Motor saugt. Der Vorteil von
einem Ölabsauggerät besteht darin, dass auch die mit der Zeit sich bildenden
Ölablagerungen und kleine Metallrückstände problemlos mit einem Ölabsauggerät
abgesaugt werden können. Zum anderen macht auch der mobile Einsatz eines
Ölabsauggerätes ein solches unverzichtbar. Alleine in der Landwirtschaft
oder im Baugewerbe befinden sich Fahrzeuge und Maschinen, welche ihren dortigen
Standort fast nie verlassen. Diese Gerätschaften erst in den Betrieb zu
schaffen, um dort einen Ölwechsel vorzunehmen, wäre weder logistisch noch
finanziell interessant. Der Aufwand wäre einfach zu groß. Nun ist ein Ölabsauggerät
nicht gleich ein Ölabsauggerät, es gibt in diesem Bereich der Ölabsauggeräte
große Unterschiede.
Was sind die Unterschiede bei einem Ölabsauggerät?
Es gibt Ölabsauggeräte mit einem Ölauffangbehälter, als kompaktes Gerät,
andere Ölabsauggeräte arbeiten mit externem Tank und Ablaufbehälter. Unterschiedliche
Größen bei den Ölabsauggeräten sorgen auch für einen optimalen Verwendungszweck.
Für einen stetigen Einsatz im gleichen Raum oder Halle ist vielfach auch
ein Ölabsauggerät mit einer Wandmontage vertreten. Diese Ölabsauggeräte
beinhalten eine Druckluftbetriebene Pumpe mit einem Vakuummeter und Flussregler.
Anders als bei den mobilen Ölabsauggeräten ist das Ölabsauggerät mit einer
Wandmontage, mit einem 4m langen Schlauch versehen. Der Vorteil bei einem
Ölabsauggerät mit Wandmontage liegt an der Platz sparenden Verwendung. Es
kann nie im Wege stehen und den betrieblichen Ablauf stören.
Was gibt es bei einem Ölabsauggerät für unterschiedliche Typen?
Die gebräuchlichsten Ölabsauggeräte sind mit Rollen für den mobilen Einsatz
und einem 90 Liter Tank versehen. Sie eignen sich hervorragend zum Absaugen
und Auffangen von Altöl aus einem Transporter oder PKW.
Was bietet ein derartiges Ölabsauggerät?
Es
ist fahrbar, kompakt mit einem Ölabsauggerät und einem mit Sieb integrierten
Ölauffang versehen. Es beinhaltet eine schwenkbare und höhenverstellbare
Auffangwanne. Das Altöl wird mittels einer Sonde über den Öleinfüllstutzen
abgesaugt. Der Lieferumfang der Sonde bezieht sich auf einen Steckadapter
mit flexiblen Sonden von 5, 6 und 8 mm, einer 8 mm starren Sonde. Die Entleerung
erfolgt über Druckluft mit 1,4 bar. Ein derartiges Ölabsauggerät wiegt im
Schnitt leer ca. 50 kg. Für einen größeren Einsatz wird auch ein Ölabsauggerät
nur mit einer Ölabsaugpumpe verwendet. An ein solches Gerät kann dann ein
200 Liter Fass angeschlossen werden. Es sind auch kleinere Ölabsauggeräte
mit einem Leergewicht von rund 14 kg gebräuchlich, allerdings beträgt das
Fassungsvermögen von einem Ölabsauggerät dieser Art auch nur 24 Liter. Entscheidend
bei einem Ölabsauggerät ist auch die Länge der Sonden, welche sich im Schnitt
bei 800 mm bis 1500 mm bewegt. Handelt es sich bei dem Ölabsauggerät um
ein professionelles Hochleistungsgerät, so kann der Arbeitsdruck auch leicht
8 bis 10 bar betragen. Alle diese Ölabsauggeräte werden über Druckluft betrieben,
mit dem in der Regel nahezu jede Werkstatt ausgestattet ist. Für den Außenbetrieb
auf der Baustelle oder dem Felde muss noch ein Kompressor hinzugezogen werden.
Ist noch eine andere Art von Ölabsauggerät im Handel vertreten?
Für den Hobbybastler in der eigenen Garage bietet sich ein kleines Ölabsauggerät
mit 12 Volt, 5 Ampere und 60 Watt Leistung an. Bei einer etwas wärmeren
Raumtemperatur saugt dieses kleine Ölabsauggerät 3 Liter in der Minute ab.
Das reicht für ein Auto mit 4 Liter Öl oder einem Motorrad mit 1- 2 Liter
Öl allemal aus. Für ein solches Ölabsauggerät muss in jedem Fall eine Auffangwanne
oder Leerkanister zur Verfügung stehen. Es darf nicht über die Kanalisation
abgeführt werden. Ein Ölabsauggerät für den Hobbybastler ist schon für wenig
Geld erhältlich und erfüllt seinen Zweck. Ohne Ölabsauggerät wäre in heutiger
Zeit ein schneller und sauberer Ölwechsel kaum möglich. Zudem gewährleistet
ein Ölabsauggerät noch eine optimale Entsorgung des Altöles, ohne die Umwelt
zu belasten, denn Altöl ist sehr schwer abbaubar und verseucht das Trinkwasser.
Weitere Informationen über Ölabsauggeräte:
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